Nächster Gottesdienst in unserem Haus, Messerschmiedestraße 23 in 06712 Zeitz:
Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen am So, den 01.02.2026 um 10:00 Uhr
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Termine und in unserer App.
Herrnhuter Losung für Mi, 28. Januar 2026: Verlass mich nicht, HERR, mein Gott, sei nicht ferne von mir! Psalm 38,22 Jaïrus bat Jesus sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. Markus 5,23
Als Christusgläubige sind wir keine Ewiggestrigen – im Gegenteil: Wir sind unserer Zeit voraus! Unsere Woche beginnt am Sonntag, dem Tag des Herrn,
dem Tag der Auferstehung und Neuschöpfung. Das Kirchenjahr beginnt nicht erst im Januar (benannt nach dem römischen Gott mit dem ambivalenten Doppelgesicht),
sondern am Ersten Advent („Ankunft“), in Erwartung des Herrn, der zu uns kommt und alles neu und heil macht.
Dieser Herr kommt in der Jahreslosung 2026 selbst zu Wort: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5a). Jedes dieser fünf Wörter hat Gewicht: Siehe. Ich. Mache. Alles. Neu.
Betrachten wir daher die fünf Wörter im Einzelnen:
„Siehe!“ – Achtung, hier gibt es etwas zu sehen, wir sollen hinschauen! Wenn Gott auf den Plan tritt und Neues schafft, sollen wir uns weder die Ohren noch die Augen zuhalten,
sondern hinhören und hinsehen. Wenn Gott redet und Neues in die Wege leitet, sollen wir ganz Ohr sein und uns voll darauf ausrichten: „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde“ (Jes 43,18f.).
„Ich“ – Gott lässt nicht reden, er redet selbst. Er schickt keinen Pressesprecher mit geflügelten Worten; er spricht uns direkt an und tritt in Beziehung zu uns:
„Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in dieser Endzeit zu uns geredet im Sohn“ (Hebr 1,1f.).
„Mache“ – Gott stellt sich vor als Macher, als Schöpfer. Er sagt: „Ich mache alles neu“ – nicht: „Es wird alles neu“. Der Dreieine Gott ist ein persönlicher Gott,
der selbst Hand anlegt und alles zum Guten wendet. Er setzt um, was ihm gefällt. Sein Heilsplan ist kein Zufallsprodukt, sondern von langer Hand geplant.
„Alles“ – Wenn Gott sich als Schöpfer betätigt, dann betrifft das stets das „All“. Das ist bei der Neuschöpfung nicht anders als bei der ersten Schöpfung.
Als Schöpfer ist der Dreieine Gott kein Teilzeit-Gott; er werkelt nicht ein bisschen hier, ein bisschen da – nein, er macht „alles“ neu. Er schafft allumfassend.
„Neu“ – Was Gott schafft, ist von Grund auf neu: Es ist noch nie dagewesen, keine Neuauflage oder Renovierung von Altbeständen. Da bleibt kein Stein auf dem anderen.
Denn das Alte ist in keiner Hinsicht erhaltenswert. „Neu“, das heißt für uns aber auch: unvorstellbar! Das qualitativ Neue sprengt die Grenzen unserer Vorstellungskraft.
Deswegen vermag das Neue Testament nur andeutungsweise und bildhaft von dieser Neuheit zu sprechen.
Bleiben zum Schluss zwei Fragen: Wann und wie wird das geschehen? Beides wissen wir nicht. Aber da wir den kennen, der dafür mit seinem Namen bürgt,
gehen wir mutig und hoffnungsvoll auch in das neue Jahr – in ein weiteres „Jahr des Herrn“ („annus Domini“).
Es mag ein Jahr vieler Veränderungen werden, aber Gott bleibt sich und uns treu (vgl. 2. Tim. 2,13). Seine Worte sind „zuverlässig und wahrhaftig“ (Offb 21,5b);
darauf können wir uns verlassen – im Leben und im Sterben.
In diesem Sinne: Auf ein Neues! – im frohgemuten Vertrauen auf den Gott, der alles neu macht!
Fürchtet euch nicht! Seht, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heute der Heiland geboren - welcher ist Christus, der Herr - in der Stadt Davids.
Sehen Sie selbst, welch große Freude
ein Weihnachtsgeschenk in der Größe eines Schuhkartons bereitet!
Und das nicht etwa nur in Indien oder Afrika - nein, sondern auch im Osten und Südosten unseres Kontinents -
quasi vor unserer Haustür - gibt es Regionen, in denen Kinder wegen allgemeiner Armut keine Geschenke
von ihren Eltern bekommen.
Werden Sie Teil der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" und packen Sie einen Schuhkarton mit Geschenken für
ein Mädchen oder einen Jungen in der Altersgruppe 2 bis 4 Jahre oder 5 bis 9 Jahre oder 10 bis 14 Jahre.
Bitte beachten Sie dabei die Hinweise der Organisatoren,
weil in einigen Ländern sehr strenge Zollbestimmungen gelten.
Die Sammelstelle in Zeitz ist im Zeitraum 11. bis 18.11.2022 in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Tiergartenstraße 1.
"Ich entscheide mich - aber richtig"
Frühstückstreffen für Frauen mit Dorothee Döbler aus Berlin am 28.03.2026 um 9:00 Uhr im Hyzet-Klubhaus.
Kartenvorverkauf: 2.03. - 20.03.2026
Staunen über das Glück im Unscheinbaren
Frühstückstreffen für Frauen am 8.11.2025 im Hyzet-Klubhaus mit dem Autor Titus Müller