Ich weiß, dass mein Erlöser lebt. (Hiob 19,25)

... Er war am Ende - fix und fertig! In den Worten ... lässt sich all die Ohnmacht erkennen, die Hiob empfunden haben muss ...


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Liebe Leser,

in den kommenden Herbstwochen werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit wieder einige starke Stürme erleben. Wenn man dann am nächsten Morgen auf den Straßen unterwegs ist, wird man sicherlich auch an einigen umgestürzten und entwurzelten Bäumen vorbeikommen. Mich stimmt es immer nachdenklich, wenn ich so einen Baum sehe. Gestern stand er noch stabil und fest. Heute liegt er am Boden. Was kann man da machen? Kann man so einen Baum wieder einpflanzen? Ich habe es zwar noch nie probiert, aber ich glaube kaum, dass das möglich ist. Ein entwurzelter Baum ist am Ende.

In der Bibel beschreibt Hiob genau mit diesem Bild seine persönliche Lage. Im Blick auf die Ereignisse in seinem Leben kommt er sich vor, als wenn Gott seine Hoffnung ausgerissen hätte wie einen Baum. Wer das liest kann nachfühlen, wie es Hiob ging. Er war am Ende - fix und fertig! In den Worten, die man in Kapitel 19 lesen kann, lässt sich all die Ohnmacht erkennen, die Hiob empfunden haben muss. Unweigerlich fragt man sich: Wie soll es nun weiter gehen?

Hiob findet seinen Weg aus diesem Erleben in einem einfachen, klaren und kraftvollen Bekenntnis: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!" Mit diesen Worten richtet Hiob ein Zeichen seines Glaubens und Vertrauens auf. Das beeindruckt mich. Und ich stelle mir vor, wie diese Worte erst in seinem Innern wachsen und dann über seine Lippen kommen. Vielleicht erst leise und zaghaft, dann aber klar und deutlich.

Deswegen sind die Probleme nicht weg, aber die Perspektive hat sich geändert. Hiobs Blick erhebt sich zu dem einen, wahren und lebendigen Gott. Er hat alles in der Hand. Er hat das letzte Wort. Ihm vertraut er.

Diese einfache Botschaft Hiobs ist auch für uns wichtig, gerade dann, wenn unsere Sorgen und Nöte übergroß werden und wir uns wie entwurzelte Bäume fühlen - und völlig unerheblich, ob es um innere Nöte oder äußere Bedrückung geht. Über Allem dürfen auch wir denken, sagen, rufen: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Herzliche Grüße,
Gunnar Ollrog

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Musical: "Isaak - so sehr geliebt."

Am 12. Oktober ist im HyZet-Clubhaus wieder das Jugendprojekt "Adonia" zu Gast mit dem Musical: "Isaak - so sehr geliebt". Der Beginn ist um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr und der Eintritt ist frei. Am Ende ist eine Möglichkeit zur Spende vorgesehen.

Deutscher Frauen-Missions-Gebets-Bund

Schon von Anfang an ist die Gemein­schafts­be­wegung auch eine Gebets­be­wegung. Und schon seit 90 Jahren gibt es auch in der LKG Zeitz eine Gruppe Frauen, die zum DFMGB ge­hören. Derzeit treffen sich die Frauen ein mal monat­lich in Ihren Wohnungen zum Gebet. An­fra­gen und In­for­mationen bei Annelies Wannags, Tel: 03441 215421.
Gebetet wird für genau 120 Missionar­innen unter­schied­licher Missions­gesell­schaf­ten. Dafür er­halten die Beter­innen regel­mäßig einen "Gebets­brief" mit In­formationen aus der je­weiligen Arbeit der Missionar­innen. Warum eine Limitierung? Nun, Gebet ist Arbeit, und kein Mensch hat unend­lich Kraft. Auch schafft sie Über­sichtlich­keit - es soll ja niemand ver­gessen werden. Aber es gibt tatsächlich eine Warteliste, in die sich Missionarinnen eintragen, um irgendwann Ihre Anliegen im Gebetsbrief mit veröfflichen zu dürfen.

Vor diesem Hinter­grund soll an dieser Stelle auch der nicht halb so popu­läre Männer­gebets­bund genannt werden. Beten ist zwar einer­seits Arbeit, aber anderer­seits kann es fast jeder machen, der zu anderer Arbeit nicht mehr imstande ist. Wenn es sogar Warte­listen für Gebet gibt, sollten wir unsere Ressourcen nicht zu sehr schonen!

Themenabend: "der Heilige Geist"

Am Dienstag, den 5. November 2019 ab 19:00 Uhr laden wir Sie in unsere Räume ein, um über den Heiligen Geist nachzudenken. Als Referent konnten wir Pfarrer Hartmut Stief aus Plauen gewinnen, der bereits im Frühjahr 2018 zu einem anderen Thema bei uns zu Gast war. Der Eintritt ist frei.

"Und die Ohren werden Augen machen!"

Unter diesem Titel sind am 16. November 2019 Jürgen Werth und Carlos Martinez zu Gast im Zeitzer Capitol.
Jürgen Werth, geboren 1951 und wohn­haft in Wetzlar, wurde als Journalist aus­ge­bildet, war lang­jähriger Mit­arbeiter und später auch Direktor eines christ­lichen Radio­senders, hat andere haupt- und ehren­amtliche Leitungs­ämter bekleidet, mehrere Bücher geschrieben und war und ist immer noch als Lieder­macher unter­wegs.
Und Carlos Martinez, geboren 1955 und wohn­haft in Barcelona, macht schon seit seinem 12. Lebens­jahr Theater. Er studierte an einer Pantomime-Schule und später Schauspiel-Schule und ist seitdem in der ganzen Welt unter­wegs, den Zuschauern mit Gesten der Hände, des Gesichts und des ganzen Körpers Geschichten zu erzählen, die immer reichlich mit Humor gewürzt sind. Dabei hat er schon mehrere Publikums­preise bei inter­nationalen Theater­festivals gewonnen.
Das Programm in Zeitz beginnt um 19:00 Uhr, Karten gibt es an den bekannten Vor­verkaufs­stellen, u.a. auch in der Zeitzer Tourist-Info.

Begegnungsgruppen des Blauen Kreuzes

Die Begegnungsgruppe des Blauen Kreuzes trifft sich immer Mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr in unseren Räumen.

Termine für "Blu:prEvent Team Zeitz", "Offenes Frühstück" und "Kreativ Treff" finden sich auf unserer Termineseite, oder fragt auch gern nach unter Tel: 0157 75260829 oder BK-Zeitz@outlook.de

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